Schadstoffwolke im Groppenbruch

Schadstoffwolke im Groppenbruch

Schadstoffwolke im Groppenbruch

Am 30.6.2018 stieg eine Schadstoffwolke aus dem Gewerbegebiet Achenbach auf und verbreitete einen penetranten Geruch. Dieser Gestank war mir bereits am 18. März und am 25. Februar aufgefallen. Kann es sein, dass eine der Firmen im Gewerbegebiet am Wochenende systematisch ihre Filteranlagen „schont“?

 

Groppenbruch – Résumé 2017

2017 konnte ich 80 Vogelarten im Groppenbruch beobachten, darunter waren Braunkehlchen, Eisvogel, Gelbspötter und Steinschmätzer. Eine Nachtigall war erneut nicht zu hören. Auch die Kiebitze haben nicht mehr auf den Feldern gebrütet. Möglicherweise sind sie tatsächlich von dem Windrad auf der Halde Achenbach vertrieben worden. Für die Halde Groppenbruch verheißen die Planungen auch nichts Gutes. Dann wird wohl einer der letzen Brutplätze der Feldlerche in Dortmund zerstört werden.

Kahlschlag auf der Halde Groppenbruch

Kahle-Halde-Groppenbruch-2017

Kahle Halde Groppenbruch 2017

Genau wie im letzten Jahr ist die Vegetation auf der Halde Groppenbruch komplett heruntergemäht worden. Hasen haben ihre Deckung, Vögel und anderes Getier ihre Nahrung verloren. Obwohl sowohl der NABU Dortmund als auch die Jägerschaft sich dafür eingesetzt hatten, diese Maßnahme in mehreren Schritten mit zeitlichem Abstand durchzuführen, hat sich die RAG auch diesmal wieder für die rabiate Lösung entschieden. Die Feldlerchen und Braunkehlchen, die sich dort aufhielten, waren anschließend verschwunden. Wo steht eigentlich geschrieben, dass man von allen möglichen Lösungen immer die nehmen soll, die den größten Schaden anrichtet?

Gestern im Groppenbruch

Die Zugzeit hat begonnen. So haben wir noch einmal die Gelegenheit, den Anblick von Gartenrotschwänzen genießen zu können. Seit ein paar Jahren sind sie aus Dortmund als Brutvögel fast verschwunden und nur noch als rastende Gäste anwesend. Die Familie der Fliegenschnäpper scheint gerne gemeinsam zu ziehen. Es waren sowohl Trauerschnäpper als auch Grauschnäpper zu sehen. Die Wespenbussarde fliegen nun wieder in Richtung Afrika. Sogar zwei verspätete Mauersegler kreisten über dem Groppenbruch. Ein paar Nachzügler gibt es immer.

Bitte Bienen Bestimmen

Ich brauche Hilfe bei er Bestimmung dieser Bienen. Sie waren am 24. März im Groppenbruch zu sehen.

Feldlerchen singen im Groppenbruch

Die Feldlerchen sind wieder im Groppenbruch angekommen und ließen sich auch durch das ungemütliche Wetter nicht vom Singen abhalten. Die Kiebitze fehlen noch. Es bleibt noch abzusehen, wie sich das neue Windrad auf ihr Brutverhalten auswirken wird. In der Zeitschrift „Der Falke“ (12/2011) wird berichtet, dass Kiebitz ein ausgeprägtes Meideverhalten gegenüber Windrädern zeigen. Was der Mais nur fast geschafft hat, wird die Windkraft vollenden. Aber noch besteht Hoffnung.

Groppenbruch – Résumé 2016

mäusebussard-groppenbruch-2016

Mäusebussard

In 2016 konnte ich 83 Vogelarten im Groppenbruch beobachten. Mindestens 59 Arten haben dort gebrütet. Leider war die Nachtigall 2016 nicht einmal zu hören. Erfreulicherweise haben wieder zwei Kiebitzpaare versucht, dort zu brüten. Ob erfolgreich oder nicht konnte nicht erfasst werden.

Die Schmetterlinge machten sich rar. Aber auf der Halde Groppenbruch tummelten sich zahlreiche Schwebfliegen an den Blüten des Berufskrautes und der Kanadischen Goldrute.

Auf der Halde Achenbach dreht sich nun das neu errichtete Windrad. Mal schauen, wie sich das zukünftig an Zugtagen auswirkt.

Gestern im Groppenbruch

Gestern im Groppenbruch zeigten sich zwei Vogelarten, die deutliche Nutznießer der Bach-Renaturierungen sind, der Eisvogel und die Gebirgsstelze. Für die Dortmunder Eisvögel haben sich die letzten milden Winter auch sehr positiv ausgewirkt. Die Greifvögel ziehen, so auch ein Wespenbussard. Der örtliche Mäusebussard leistete mir ein wenig Gesellschaft. Ein recht lädierter Feldsandlaufkäfer erwies sich noch als erstaunlich agil.

Insekten im Groppenbruch