Lobbykratie und Energiewende

Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE): „Privathaushalte, Handel und Gewerbe tragen die Hauptlast, die Industrie profitiert“
Zitat: „Im Jahr 2000 zahlte der durchschnittliche Haushaltskunde für seinen Strom 14 Cent pro Kilowattstunde, davon 0,2 Cent für die Förderung Erneuerbarer Energien (EEG-Umlage). Im Jahr 2009 lag der Strompreis bereits bei 23 Cent pro Kilowattstunde, die EEG-Umlage stieg währenddessen nur auf 1,3 Cent. Aktuell zahlen private Kunden für ihren Haushaltsstrom rund 26 Cent pro Kilowattstunde und ein Siebtel davon (3,59 Cent) für die EEG-Umlage. „Man kann unschwer erkennen: Ein Großteil der Preiserhöhungen geht nicht auf die Kappe der Erneuerbaren“, stellt Schütz klar.“
Quelle: www.bee-ev.de, 19.07.2012

Zeit.de: „Die Regierung muss mutiger sein“
Zitat: „Es sind vor allem politische Widerstände, die die Energiewende verzögern. Rösler spielt gezielt mit der Angst vor einem Jobbau und dem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Dabei ist die Energiewende auch eine große wirtschaftliche Chance. Wenn Deutschland sie tatsächlich schafft, werden Technologien und Instrumente zum Exportschlager. “
Quelle: Zeit.de, 17.07.2012

Spiegel.de: „Planloser Netzausbau macht Strom teurer“
Zitat: „Experten meinen jedoch: Die Energiewende wäre viel billiger zu haben, würde Deutschland nicht Milliarden beim Netzausbau verschleudern.“
Quelle: Spiegel.de, 17.07.2012

Stadt-Asyl

Kornblumen im Dortmunder Hafen DSC06435Früher waren Kornblumen die üblichen Begleitpflanzen in jedem Kornfeld. Von den Feldern der heutigen Agrar-Industrie wurden sie verdrängt. Wenigstens im Dortmunder Hafen finden sie noch ein Plätzchen.

Investitionen 2011

„Nach einem Bericht des UN-Umweltprogramms Unep flossen (weltweit) umgerechnet 205 Milliarden Euro in neue Windkrafträder, die Solarenergie und Biogasanlagen.“
s. http://taz.de/Energiewende-weltweit/!95123/

Im gleichen Zeitraum lagen die weltweiten Ausgaben für Rüstung bei 1740 Milliarden Dollar. Dies entspricht etwa 1415 Milliarden Euro.
s. http://taz.de/Ruestungsausgaben-weltweit/!91605/

D. h. gerade mal knapp 15 % des Geldes, das die Menschen für sinnlose Zerstörung verplempern, wird zeitgleich für sinnvolle Infrastruktur-Projekte ausgegeben. Und dann auch noch rumjammern, dass die Energiewende teuer sei.

Naturnahe Friedhöfe

Friedhöfe erfüllen vor allem in der Stadt diverse wichtige Funktionen. Sie sind Naherholungsgebiete für die Stadtbewohner, sie beeinflussen das Stadtklima positiv, sie sind Lebensraum für Vögel, Schmetterlinge, Libellen und andere Tiere. Für manche Friedhöfe gilt dies in besonderem Maße.

Beispiele für Naturnahe Friedhöfe:
Umweltfriedhof Neustift in Wien
Melatenfriedhof in Köln
Jüdischer Friedhof in Köln-Deutz

Der Umweltausschuss des Kirchenkreises Hattingen hat Empfehlungen für die Naturnahe Gestaltung von Friedhöfen herausgegeben. Es wäre schön, wenn diese Ideen auch auf Dortmunder Friedhöfen umgesetzt werden würden.